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Losverfahren Medizinstudium
Ratgeber · 06.10.2026

Landarztquote oder Losverfahren: was Dich jeweils bindet

Die Landarztquote tauscht einen Studienplatz gegen zehn Jahre Hausarztpraxis auf dem Land. Das Los verlangt nichts dergleichen, verspricht aber auch nichts. Hier stehen beide Wege mit belegten Zahlen nebeneinander.

Kleines Landhaus mit Arztkoffer davor, daneben eine Lostrommel

Die Landarztquote reserviert in elf Bundesländern einen Teil der Medizinstudienplätze für Bewerber, die sich vertraglich zur späteren Arbeit als Hausarzt in unterversorgten Regionen verpflichten. Die Bindung dauert überall mindestens zehn Jahre, meist gerechnet ab dem Ende der Facharztweiterbildung, die Vertragsstrafe liegt meist bei bis zu 250.000 Euro. Das Losverfahren kommt ohne jede Verpflichtung aus, garantiert aber nichts.

Beide Wege haben gemeinsam, dass die Abiturnote nicht allein entscheidet. Wer abwägen will, braucht aber die Bedingungen der Länder im Detail. Wir stellen die Anträge im Losverfahren für unsere Kunden, die Landarztquote bieten wir nicht an. Trotzdem wollen wir sie hier so beschreiben, wie die Länder sie selbst darstellen.

Was ist die Landarztquote?

Die Landarztquote ist eine Vorabquote. Bevor hochschulstart die Medizinplätze nach Abiturnote, Eignungsquote und Auswahlverfahren der Hochschulen verteilt, gehen bestimmte Anteile an besondere Gruppen. Alle Vorabquoten zusammen dürfen laut Leitfaden von hochschulstart bis zu 20 Prozent der Plätze ausmachen. Die Landarztquote ist eine davon.

Das Prinzip: Ein Land hält Studienplätze für Menschen frei, die nach Studium und Weiterbildung zehn Jahre lang dort als Hausarzt arbeiten, wo Ärzte fehlen. Das Auswahlverfahren führt nicht hochschulstart durch, sondern eine Landesstelle. Bewerbungen gehen deshalb direkt an das Land. hochschulstart beschreibt das auf seiner Seite zu den Landarzt- und ÖGD-Quoten und verweist für jedes Land auf dessen eigene Informationen.

Elf Länder führen dort eine Landarztquote. Für Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein heißt es bei hochschulstart: „Es liegen noch keine Informationen vor.“ Thüringen ist das jüngste Land in der Liste und setzt die Quote zum Wintersemester 2026/27 erstmals um.

Neben der klassischen Landarztquote für Hausärzte gibt es inzwischen Ableger. Rheinland-Pfalz hat eine Landkinderarztquote, mehrere Länder eine Quote für den öffentlichen Gesundheitsdienst. In der Zahnmedizin gibt es eine Landzahnarztquote in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bayern hat eine Landtierarztquote, Mecklenburg-Vorpommern eine Landapothekerquote.

Die Landarztquote in allen 11 Ländern

Die Tabelle fasst zusammen, was die Länder auf ihren offiziellen Seiten, in ihren Gesetzen oder über die zuständige Landesstelle veröffentlichen. Manche nennen einen Prozentsatz, andere eine feste Zahl an Plätzen. Wo wir keinen belastbaren Wert gefunden haben, steht „keine Angabe“.

Land Anteil oder Plätze Pflicht nach Studium und Weiterbildung Vertragsstrafe Auswahl
Baden-Württemberg bis zu 75 Plätze pro Jahr, nur zum Wintersemester 10 Jahre hausärztlich in einem unterversorgten oder bedrohten Gebiet bis zu 250.000 € TMS, Erfahrung im medizinischen Bereich, Auswahlgespräch
Bayern bis zu 5,8 % der Medizinplätze mindestens 10 Jahre hausärztlich in bayerischen Bedarfsgebieten 250.000 € zwei Stufen: Test, Ausbildung, Ehrenamt, dann Auswahlgespräch
Hessen bis zu 6,5 % von rund 1.000 Plätzen 10 Jahre in einem Gebiet mit besonderem öffentlichem Bedarf 250.000 € zwei Stufen mit Auswahlgespräch
Mecklenburg-Vorpommern bis zu 42 Plätze in Humanmedizin mindestens 10 Jahre in einem (drohend) unterversorgten Gebiet bis zu 250.000 € Studierfähigkeitstest Pflicht, Eignungsprüfung mit Test und Interview
Niedersachsen rund 60 Plätze je Durchgang (das Land lädt 120 Bewerber ein, doppelt so viele wie Plätze) 10 Jahre hausärztlich in einer Region mit besonderem Bedarf 250.000 € Vorauswahl mit Note, TMS und Ausbildung, dann Auswahlgespräch
Nordrhein-Westfalen 8,8 % je Semester, rund 180 Plätze pro Jahr 10 Jahre vertragsärztlich in einer unterversorgten Region 250.000 € Vorauswahl, dann Auswahlgespräch
Rheinland-Pfalz 6,3 % je Semester, derzeit 14 Plätze 10 Jahre hausärztlich in einem Gebiet mit besonderem Bedarf bis zu 250.000 € Vorauswahl, dann Auswahlgespräch
Saarland bis zu 10,8 % seit dem Wintersemester 2026/27 10 Jahre vertragsärztlich in einem Bedarfsgebiet im Saarland bis zu 250.000 € Note 30 %, TMS 30 %, Berufserfahrung 40 %, dann Auswahlgespräch
Sachsen 6,5 % mindestens 10 Jahre als Vertragsarzt, Weiterbildung in Sachsen 250.000 € zwei Stufen, je zur Hälfte gewichtet
Sachsen-Anhalt 8,8 % mindestens 10 Jahre hausärztlich in einem Gebiet mit besonderem Bedarf bis zu 250.000 € Note 10 %, Test 50 %, Ausbildung und Tätigkeit 40 %
Thüringen 17 von 286 Plätzen in Jena, erstmals zum Wintersemester 2026/27 mindestens 10 Jahre in einem Thüringer Bedarfsgebiet keine Angabe zwei Stufen, je zur Hälfte gewichtet

Zwei Dinge fallen beim Lesen auf. Die zehn Jahre sind überall gleich, die Strafe fast überall. Und die Zahl der Plätze ist klein. Rheinland-Pfalz kommt nach eigenen Angaben auf 14 Plätze pro Semester, Thüringen auf 17 im Jahr, Baden-Württemberg auf 75. Nordrhein-Westfalen ist mit rund 180 Plätzen pro Jahr das größte Programm. Wie viele Bewerber auf einen Platz kommen, veröffentlichen nicht alle Länder, deshalb nennen wir dazu keine Quote.

Die NRW-Werte tauchen auch im Vergleich aller Wege ohne NC auf. Dort ist die Landarztquote einer von acht Wegen, hier geht es um die Unterschiede zwischen den Ländern.

Wie die Länder auswählen

Fast alle Länder arbeiten mit zwei Stufen. Zuerst entsteht aus den eingereichten Unterlagen eine Rangliste. Wer dort weit genug vorn liegt, wird zum Auswahlgespräch eingeladen, meist doppelt so viele Personen, wie es Plätze gibt. Baden-Württemberg etwa lädt nach eigenen Angaben etwa 150 Bewerber für 75 Plätze ein.

Was in die erste Stufe einfließt, unterscheidet sich deutlich. Bayern betont, dass die Abiturnote bei der Auswahl keine Rolle spielt. Gezählt werden dort Studieneignungstest, eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf und ehrenamtliches Engagement. Sachsen-Anhalt gewichtet die Abiturnote mit 10 Prozent, den Test mit 50 Prozent. Im Saarland zählt die Note mit 30 Prozent, genauso viel wie der TMS. In Niedersachsen und Rheinland-Pfalz geht die Note ebenfalls in die Vorauswahl ein.

Ein Studieneignungstest wie der TMS bringt in den meisten Ländern viele Punkte, in Mecklenburg-Vorpommern ist er sogar ausdrücklich Voraussetzung.

Dazu kommt das Gespräch. Hessen beschreibt es als bis zu sechzig Minuten lange Runde aus Kurzinterviews, Testaufgaben und Situationen. Bewertet werden soziale und kommunikative Fähigkeiten sowie die Motivation für die Arbeit als Hausarzt. Medizinisches Fachwissen wird nach Angaben des Saarlands nicht abgefragt.

Welche Verpflichtung Du eingehst

Mit der Zusage unterschreibst Du einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit dem Land. Der Inhalt ist in den Ländern ähnlich aufgebaut.

  1. Du schließt das Medizinstudium ab.
  2. Danach machst Du eine Weiterbildung, die zur hausärztlichen Tätigkeit berechtigt, meist Allgemeinmedizin oder Innere Medizin. Sachsen verlangt, dass sie im Freistaat stattfindet.
  3. Anschließend arbeitest Du zehn Jahre als Hausarzt in einem Gebiet, das das Land als unterversorgt oder bedroht einstuft.

Rechnen wir das grob durch. Das Studium dauert laut Approbationsordnung regulär sechs Jahre und drei Monate, danach folgt eine mehrjährige Weiterbildung. Erst dann beginnen die zehn Jahre. Wer mit 19 anfängt, ist allein durch Studium und Bindung über 35, die Weiterbildung kommt noch obendrauf. Die Entscheidung fällt aber vor dem ersten Semester.

Ein Punkt wird oft übersehen: Wo genau man später arbeitet, entscheidet sich erst Jahre nach dem Vertrag. Das Land legt fest, welche Gebiete als Bedarfsgebiet gelten, und diese Einstufung kann sich ändern. Mecklenburg-Vorpommern weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Niederlassung im Wunschgebiet später womöglich nicht mehr möglich ist.

Die Vertragsstrafe sichert das Ganze ab. Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen nennen 250.000 Euro als festen Betrag, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Sachsen-Anhalt „bis zu“ 250.000 Euro. Fällig wird sie, wenn eine Pflicht verletzt wird. Bayern und das Saarland nennen als Beispiel ausdrücklich den Fall, dass jemand eine andere als die vorgesehene Weiterbildung beginnt.

Es gibt Ausnahmen. Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sehen für Härtefälle vor, ganz oder teilweise auf die Strafe zu verzichten, etwa bei schwerer Krankheit. Wer eine Prüfung endgültig nicht besteht, muss nach den Regeln in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern in der Regel nicht zahlen. Mecklenburg-Vorpommern verlangt bei einem Abbruch ganz am Anfang des Studiums nur den Verwaltungsaufwand, nach dem ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung bis zu 125.000 Euro. Diese Abstufungen gelten aber nicht automatisch in anderen Ländern. Den eigenen Vertrag sollte man vor der Unterschrift genau lesen.

Landarztquote und Losverfahren im Vergleich

Das Losverfahren funktioniert nach einem ganz anderen Prinzip. Hat hochschulstart seine Plätze verteilt, sagen immer noch Zugelassene ab, und an vielen Hochschulen werden Plätze wieder frei. Diese verlosen die Hochschulen unter allen, die fristgerecht einen Antrag gestellt haben. Note, Test und Gespräch spielen keine Rolle. Wie das zeitlich abläuft, beschreibt der Ratgeber Restplatzvergabe in Medizin.

Landarztquote Losverfahren
Wer entscheidet Landesstelle nach Rangliste und Gespräch das Los
Rolle der Abiturnote je nach Land keine bis 30 % der Vorauswahl keine
Test und Gespräch in fast allen Ländern nein
Bindung nach dem Studium meist 10 Jahre ärztliche Tätigkeit im Bedarfsgebiet keine
Fachrichtung später festgelegt frei
Risiko bis zu 250.000 € Vertragsstrafe kein finanzielles Risiko über die Antragskosten hinaus
Zahl der Verfahren ein Verfahren je Land in Humanmedizin 32 zum Wintersemester 2026/27
Sicherheit gute Chancen erst nach erfolgreichem Gespräch nie sicher

Für Bewerber mit klarem Ziel Allgemeinmedizin ist die Landarztquote ein planbarer Weg. Wer gut im Test abschneidet und im Gespräch überzeugt, hat eine echte Chance, und das Ergebnis steht früh fest. Der Preis ist die Freiheit bei der Facharztwahl und beim Wohnort für viele Jahre.

Das Los ist das Gegenteil. Es kostet keine Freiheit, aber auch keine Leistung bringt einen Vorteil. Ein einzelner Antrag hat eine kleine Chance. Dass trotzdem in jedem Semester Bewerber Glück haben, zeigen die Antworten der Hochschulen: Seit dem Wintersemester 2022/23 und bis einschließlich Wintersemester 2025/26 ließen zehn Hochschulen aus unserem Angebot 212 Bewerber in Humanmedizin per Los zu. Die Zahlen je Hochschule stehen unter Chancen im Losverfahren.

Landarztquote und Losverfahren kombinieren

Beide Wege schließen sich nicht aus, weil sie zeitlich hintereinander liegen. Die Bewerbung für die Landarztquote läuft in der ersten Jahreshälfte. Baden-Württemberg, Thüringen und das Saarland nahmen Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 im März an, Sachsen nimmt sie für das Wintersemester 2027/28 von Mitte Januar bis Ende Februar 2027 an. Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wählen zusätzlich auch zum Sommersemester aus. Die Auswahl ist meist im Sommer abgeschlossen, Thüringen nennt Mitte Juli, Niedersachsen erwartet die Bescheide im August.

Die Losverfahren der Hochschulen kommen erst danach. Sie beginnen, wenn hochschulstart seine Vergabe abgeschlossen hat, also im Spätsommer und Herbst. Die ungefähren Zeiträume zeigt die Seite Fristen. Bewerber, die bei der Landarztquote nicht ausgewählt wurden, können also im selben Jahr noch an Losverfahren teilnehmen.

Zur Bewerbung bei hochschulstart sagt Niedersachsen deutlich: Die Bewerbung über die Landarztquote ersetzt die reguläre Bewerbung nicht und schließt sie auch nicht aus. Wer beides will, bewirbt sich zweimal. In Bayern gilt dagegen: Wer über das Landarztgesetz zugelassen wird, scheidet aus dem weiteren bundesweiten Vergabeverfahren aus.

Vorsicht ist geboten, sobald der Vertrag wirksam ist. In Nordrhein-Westfalen wird er erst wirksam, wenn man ausgewählt wurde, den Platz annehmen will und zugelassen ist. In Mecklenburg-Vorpommern genügt dafür schon die erfolgreiche Auswahl. Das dortige Ministerium warnt außerdem, dass eine zusätzliche Bewerbung in einem anderen Bundesland das Risiko einer Vertragsstrafe birgt. Das Saarland erlaubt, die Bewerbung bis Mitte Juli zurückzuziehen.

Für die Praxis ergibt sich daraus eine einfache Linie. Die Landarztquote ist eine Entscheidung, die man vor der Bewerbung trifft, nicht nach der Zusage. Wer sich nicht sicher ist, ob er wirklich zehn Jahre Hausarzt auf dem Land sein will, sollte sich nicht nur wegen des Studienplatzes bewerben. Das Losverfahren ist dagegen auch für unentschlossene Bewerber ohne Risiko. Wer keinen Landarztplatz hat oder keinen will, verliert nichts, wenn er im Herbst Losanträge stellt.

Was das Losverfahren an Aufwand bedeutet

Die Landarztquote ist ein Verfahren je Land mit Unterlagen, Test und Gespräch. Das Losverfahren ist das Gegenteil: viele kleine Verfahren, die jede Hochschule selbst regelt. Allein in Humanmedizin waren es zum Wintersemester 2026/27 32 Losverfahren, dazu 21 in Zahnmedizin und 15 in Pharmazie. Jede Hochschule regelt Weg und Zeitfenster selbst, und die Fenster sind oft kurz.

Wir stellen diese Anträge. Ein Fach in einem Semester kostet bei uns 109,90 €, Human- und Zahnmedizin im selben Semester 164,85 €. Findet in einem gebuchten Fach und Semester an keiner Hochschule ein Losverfahren statt, zahlen wir den Anteil zurück. Alles Weitere steht unter Preise, die Hochschulen auf der Seite Losverfahren Humanmedizin.

Unabhängig vom Weg gilt: je Hochschule und Fach ein einziger Losantrag, denn doppelte Anträge können zum Ausschluss führen. Hochschulen, bei denen Du schon selbst beantragt hast, schließt Du bei uns aus. Die Hintergründe erklärt der Ratgeber zu Mehrfachanträgen.

Für beide Wege braucht man eine Hochschulzugangsberechtigung, das Abitur ist aber nicht die einzige. Wie man sie über Beruf und Fortbildung erwirbt, erklärt der Ratgeber Medizin studieren ohne Abitur. Welche Schritte im Lauf eines Jahres anstehen, zeigt der Bewerbungszeitplan fürs Medizinstudium.

Häufige Fragen

Welche Bundesländer haben eine Landarztquote?

Laut hochschulstart sind es elf Länder: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein liegen dort keine Informationen zu einer Landarztquote vor.

Wie hoch ist die Vertragsstrafe bei der Landarztquote?

In den Ländern, deren offizielle Angaben wir geprüft haben, liegt sie bei 250.000 Euro oder bei bis zu 250.000 Euro. Fällig wird sie, wenn man eine vertragliche Pflicht verletzt, etwa die falsche Weiterbildung wählt oder die zehn Jahre nicht im Bedarfsgebiet arbeitet. Für Härtefälle sehen mehrere Länder Ausnahmen vor.

Zählt die Abiturnote bei der Landarztquote?

Das ist je nach Land verschieden. In Bayern spielt sie laut Ministerium keine Rolle, im Saarland zählt sie mit 30 Prozent der Vorleistungen, in Sachsen-Anhalt mit 10 Prozent. Überall wichtiger sind Testergebnis, Berufserfahrung und das Auswahlgespräch.

Kann ich mich für die Landarztquote und das Losverfahren bewerben?

Ja, die beiden Wege liegen zeitlich hintereinander. Die Auswahl für die Landarztquote läuft im ersten Halbjahr, die Losverfahren der Hochschulen erst im Spätsommer und Herbst. Wer bei der Landarztquote nicht zum Zug kommt, kann danach noch an Losverfahren teilnehmen.

Brauche ich für das Losverfahren eine Verpflichtung wie bei der Landarztquote?

Nein. Im Losverfahren unterschreibt man keinen Vertrag mit dem Land und verpflichtet sich zu nichts für die Zeit nach dem Studium. Dafür gibt es auch keine Garantie auf einen Platz, es entscheidet allein das Los.

Bereit für die nächste Antragsrunde?

Du buchst online, trägst Deine Daten einmal ein, und wir stellen die Anträge. 109,90 € für das erste Fach und Semester.